Allgemeine Geschäftsbedingungen

rdbgmedia – Inhaber: Mario Roderburg
Stand: April 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen rdbgmedia, Inhaber Mario Roderburg (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Social-Media-Management sowie damit zusammenhängende Beratungs- und Kreativleistungen.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Der Auftragnehmer richtet sich mit seinen Leistungen nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.

(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(4) Diese AGB gelten auch für alle künftigen Geschäfte mit dem Kunden, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

(2) Ein Vertrag kommt durch ein Angebot des Auftragnehmers und die Annahme durch den Kunden zustande. Die Annahme kann per E-Mail in Textform, durch Unterzeichnung eines Angebots oder durch Zahlung einer Anzahlungsrechnung erfolgen.

(3) Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 3 Leistungsumfang und Leistungserbringung

(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der schriftlichen Auftragsbestätigung. Leistungsbeschreibungen auf der Website www.rdbgmedia.de dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften dar.

(2) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach eigener fachlicher Einschätzung. Er ist berechtigt, Dritte (Subunternehmer, Freelancer, Tools) zur Vertragserfüllung einzusetzen; die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt hiervon unberührt.

(3) Vereinbarte Liefertermine sind nur dann verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden (§ 4) verlängern verbindliche Termine entsprechend.

(4) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen überwiegend remote. Vor-Ort-Termine sind nicht geschuldet und bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt dem Auftragnehmer alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten und sonstige Materialien rechtzeitig, vollständig und in nutzbarer Form bereit.

(2) Der Kunde gewährleistet, dass er an sämtlichen bereitgestellten Materialien die erforderlichen Nutzungs-, Urheber- und Markenrechte besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Der Kunde stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

(3) Der Kunde benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner, der innerhalb angemessener Frist (in der Regel 3 Werktage) Rückfragen und Freigaben erteilt.

(4) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig nach, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Dem Auftragnehmer entstehender Mehraufwand wird zusätzlich zum vereinbarten Stundensatz (120,00 € netto) berechnet.

(5) Bei Projekten, die länger als 30 Tage aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden ruhen, ist der Auftragnehmer berechtigt, erbrachte Leistungen entsprechend dem Leistungsstand in Rechnung zu stellen.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Alle Preise verstehen sich in Euro. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG, sofern nicht anders angegeben; Umsatzsteuer wird in diesem Fall nicht ausgewiesen.

(2) Bei einmaligen Webdesign-Projekten ist eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Nettoauftragswertes vor Projektbeginn fällig. Der Restbetrag ist nach Abnahme (§ 7) fällig.

(3) Monatliche Leistungen (Social-Media-Management, Wartung) werden jeweils zu Beginn des Leistungsmonats in Rechnung gestellt und sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz sowie eine Mahnpauschale in Höhe von 40,00 € gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend zu machen.

(5) Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist der Auftragnehmer berechtigt, laufende Leistungen (insbesondere Social-Media-Betreuung) bis zum Zahlungseingang auszusetzen, ohne dass hieraus Ansprüche des Kunden entstehen.

(6) Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist nur zulässig, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

§ 6 Social-Media-Management (Dauerschuldverhältnis)

(1) Verträge über laufendes Social-Media-Management werden auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei (3) Monate ab Vertragsbeginn.

(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform (E-Mail genügt) gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen, anhaltender Verletzung von Mitwirkungspflichten oder bei rechtswidrigen Inhalten, die der Kunde freigegeben oder angefordert hat.

(4) Der vereinbarte Leistungsumfang (Anzahl Posts, Reels, Stories) gilt je Kalendermonat. Nicht abgerufene Leistungen verfallen am Monatsende und werden nicht übertragen.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die monatliche Vergütung einmal pro Kalenderjahr mit einer Ankündigungsfrist von 60 Tagen anzupassen. Widerspricht der Kunde der Erhöhung schriftlich innerhalb von 30 Tagen, endet der Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Erhöhung.

§ 7 Abnahme von Webdesign-Leistungen

(1) Webdesign-Leistungen gelten als abgenommen, sobald die fertiggestellte Website auf einem vom Kunden freigegebenen Server live geschaltet wurde oder der Kunde die Abnahme in Textform erklärt hat.

(2) Macht der Kunde innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmeldung keine wesentlichen Mängel schriftlich geltend, gilt die Leistung als abgenommen (konkludente Abnahme).

(3) Unwesentliche Mängel berechtigen den Kunden nicht zur Verweigerung der Abnahme. Der Kunde kann in diesen Fällen Nachbesserung verlangen.

(4) Nach der Abnahme im Projektumfang enthaltene Korrekturschleifen sind auf zwei (2) Runden begrenzt. Weitere Änderungswünsche werden nach Aufwand mit einem Stundensatz von 120,00 € netto abgerechnet.

§ 8 Nutzungs- und Urheberrechte

(1) Der Auftragnehmer räumt dem Kunden an sämtlichen im Rahmen des Auftrags erstellten Werken (Designs, Grafiken, Texten, Konzepten, Websites, Social-Media-Inhalten) die zur vereinbarten Nutzung erforderlichen, einfachen, räumlich und zeitlich unbeschränkten Nutzungsrechte ein.

(2) Die Übertragung der Nutzungsrechte erfolgt erst mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung. Bis zum Zahlungseingang bleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer.

(3) Eine Weiterübertragung der Nutzungsrechte an Dritte, die Bearbeitung durch Dritte oder die Nutzung für andere als die vertraglich vereinbarten Zwecke bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

(4) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, erstellte Werke in anonymisierter oder namentlich genannter Form als Referenz zu Marketing- und Portfoliozwecken zu verwenden (Screenshots, Vorher-Nachher-Vergleiche, Fallstudien). Der Kunde kann dieser Nutzung in Textform jederzeit für die Zukunft widersprechen.

(5) An Werken Dritter (z. B. Stockfotos, Schriftarten, Plugins) erwirbt der Kunde nur diejenigen Rechte, die der Auftragnehmer selbst erworben hat. Lizenzkosten für kundenseitig vorgesehene Premium-Inhalte werden gesondert ausgewiesen.

(6) Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Footer der erstellten Website einen dezenten Urheberhinweis („Design by rdbgmedia") mit Link zur eigenen Website zu platzieren. Der Kunde kann dies gegen einen einmaligen Aufpreis von 150,00 € netto abbedingen.

§ 9 Hosting, Domains und technische Infrastruktur

(1) Hosting- und Domain-Verträge werden grundsätzlich vom Kunden direkt mit dem jeweiligen Anbieter abgeschlossen und auf den Kunden registriert. Der Auftragnehmer tritt nicht als Vertragspartner des Hosters auf.

(2) Der Auftragnehmer unterstützt den Kunden auf Wunsch einmalig bei der technischen Einrichtung (Setup-Pauschale laut Angebot). Für die dauerhafte Verfügbarkeit, Sicherheit und DSGVO-Konformität der genutzten Server haftet ausschließlich der Kunde bzw. dessen gewählter Hoster.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten (Administrator-Passwörter, API-Keys, Social-Media-Accounts) vertraulich zu behandeln und bei Beendigung der Zusammenarbeit unverzüglich zu ändern, soweit diese dem Auftragnehmer übergeben wurden.

§ 10 Gewährleistung

(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass seine Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme den vereinbarten Spezifikationen entsprechen.

(2) Der Kunde hat offensichtliche Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme, versteckte Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Entdeckung in Textform zu rügen.

(3) Bei berechtigten Mängelrügen leistet der Auftragnehmer nach seiner Wahl Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Kunde die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

(4) Die Gewährleistungsfrist beträgt zwölf (12) Monate ab Abnahme und gilt nicht für Änderungen, die der Kunde oder Dritte nach der Übergabe selbst vorgenommen haben.

(5) Kein Gewährleistungsfall liegt vor bei Änderungen technischer Rahmenbedingungen (z. B. Browser-Updates, Änderungen von Social-Media-Plattformen, Algorithmus-Updates, Plugin-Updates), auf die der Auftragnehmer keinen Einfluss hat.

§ 11 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Umsatzausfälle, Reputationsschäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

(4) Die Haftung des Auftragnehmers ist pro Schadensfall auf die Höhe der im jeweiligen Auftrag vereinbarten Nettovergütung, maximal jedoch auf 5.000,00 €, begrenzt. Bei Dauerschuldverhältnissen gilt als Bezugswert die Summe der letzten zwölf Monatsvergütungen.

(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für Inhalte, die der Kunde selbst oder auf dessen Weisung veröffentlicht wurden, sowie nicht für Rechtsverstöße des Kunden (z. B. fehlendes Impressum, unzureichende Datenschutzerklärung, irreführende Werbung).

(6) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.

§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Die Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus.

(2) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO ab.

(3) Der Kunde ist für die datenschutzkonforme Einbindung der vom Auftragnehmer gelieferten Website (Cookie-Banner, Datenschutzerklärung, Einwilligungen) eigenverantwortlich. Der Auftragnehmer liefert Standard-Rechtstexte nur als unverbindliche Vorlage; die Prüfung auf individuelle Anwendbarkeit obliegt dem Kunden.

§ 13 Kündigung

(1) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).

(2) Für Dauerschuldverhältnisse gelten die Regelungen in § 6 Abs. 2 bis 3. Werkverträge (Webdesign-Einzelprojekte) können vom Kunden gemäß § 648 BGB jederzeit gekündigt werden; der Auftragnehmer behält in diesem Fall den Anspruch auf die volle vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen (pauschal 30 %, sofern nicht abweichend nachgewiesen).

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Auftragnehmers.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Textformklausel.

Anbieterkennzeichnung

rdbgmedia – Inhaber: Mario Roderburg
E-Mail: kontakt@rdbgmedia.de
Website: www.rdbgmedia.de

Die vollständigen Kontakt- und Pflichtangaben entnehmen Sie bitte dem Impressum.